Königsball 2016

Stimmungsvoller Königsball

Königspaar Markus Strang und Anka Flossdorf feierte mit einer großen Schar von Kameraden

Eine Krönung im wahrsten Sinne des Wortes im Regentenjahr ist für die Schützenkönige der Sankt Sebastianus Schützengesellschaft Remagen der traditionelle Königsball. So konnte sich im prächtig geschmückten Foyer der Rheinhalle der amtierende Schützenkönig Markus Strang mit seiner charmanten Königin Anka Flossdorf über zahlreiche Gratulationen freuen. Angetreten war im voll besetzten Foyer eine große Schar von Schützenkameraden, als das Königspaar, geleitet von Präsident Wolfgang Strang und Offizieren, musikalisch begleitet von der Kapelle „Wahnsinn total“, in den Saal einmarschierte. Dazu gab es selbstverständlich standing ovations der Gäste und der über 50 Schützenkameraden um Präsident Wolfgang Strang. Am Präsidenten lag es auch, das strahlende Königspaar vorzustellen. „Euch beiden gilt ein herzliches Willkommen. Seit dem Schützenfest habe ihr unsere Schützengesellschaft sehr gut repräsentiert. Wir wünschen euch weiterhin ein schönes Königsjahr und heute Abend einen festlichen Königsball“, so Strang. Weitere Grußworte des Präsidenten galten in Vertretung für Bürgermeister Herbert Georgi dem Beigeordneten Rolf Plewa und natürlich Präses Pfarrer Frank Klupsch.

„Wahnsinn total“ sorgten für beste Stimmung

Willkommen hieß Präsident Strang außerdem Ehrenmitglied Herbert Breuer mit Gattin Monika, Ortsvorsteher Walter Köbbing mit Gattin Elke und Bürgerkönig Alexander Krahe mit Gattin Sandra. Krahe galt der Dank für die finanzielle Unterstützung des Königsballs. Anwesend waren auch Altkönig Udo Ehlert und die Senatoren Heinz Piel und Rainer Vendel, Bundesmeister Sigi Belz, Bezirkskönig Peter Nonn, die Remagener Weinkönigin Lea Lüdenbach mit Weinprinzessin Hannah Braun, die Abordnung der Schützenbruderschaft Alt Remagen mit Schützenkönigin Petra Brenner, die Schützenbruderschaft Oberwinter mit Präsident Martin Schlimpen und Königin Angela DossmannOrbonz sowie die Vertreter der örtlichen Vereine der Stadt. Ein Gruß galt dem Tischtennisverein um den Vorsitzenden Robby Willach, bei dem der König seit über 30 Jahren aktives Mitglied ist, den Remagener Stadtsoldaten um den Kommandanten Marcel Möcking, denen für die musikalische Unterstützung gedankt wurde, der KG Narrenzunft und den Senatoren der KG, der Abordnung der Feuerwehr sowie der Weinbaugemeinschaft um den Vorsitzenden Eduard Krahe, die den Remagener Wein beisteuerte, der als Königsumtrunk später genossen wurde. Begrüßt wurde auch die Band „Wahnsinn total“, die schon seit Jahren für beste Stimmung beim Königsball sorge, so Präsident Strang. Der Dank des Präsidenten galt allen, die sich für den Königsball engagiert haben, und den Spendern der Preise für die Tombola. Der Präsident machte noch darauf aufmerksam, dass am 28. Oktober ab 19 Uhr eine Präsentationsveranstaltung der Schützengesellschaft im katholischen Pfarrheim stattfinde. Die gesamten Einnahmen aus diesem Abend würden der Pfarrgemeinde für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt. Auch der Blumenschmuck, der am Ende des Königsballs gegen eine Spende mit nach Hause genommen werden könne, komme diesem Zweck zugute. Präsident Strang betonte abschließend, dass der Königsball zwar kein Abend für interne Ehrungen sei, er aber ganz besondere Verdienste würdigen wolle. Sein Dank galt Tina Heck, die die Fahrzeuge beim Königsumzug in Remagen hervorragend schmückte. Geehrt wurde Alexandra Zimperfeld, die als Schülerschützin bei der Bundesmeisterschaft in München angetreten war. Ehre galt auch Tommy Pieper, der bei der Bundesmeisterschaft mit 300 von 300 Ringen den Titel Vize-Bundesmeister errungen hat, und der Mannschaft mit Tommy Pieper, Gereon Wickord und René Heck, die die Bronzemedaille bei der Bundesmeisterschaft errungen hat.

Schülerprinz, Jungschützenprinz und jetzt Schützenkönig

Der Beigeordnete Rolf Plewa bedankte sich im Namen des Bürgermeisters Herbert Georgi für die Einladung und übermittelte Grüße des Ehrenpräsidenten. Gerade die Teilnahme an Schützenveranstaltungen sei Herbert Georgi wichtig, doch er sei leider durch einen privaten Termin verhindert. Plewa machte in seiner Ansprache einen längeren Ausflug in die Historie der Remagener Schützen. Dem König Markus Strang übermittelte er die Glückwünsche der Stadt. Der König sei bereits seit seinem elften Lebensjahr Mitglied der Schützengesellschaft, war 1993 Schülerprinz und zwei Jahre später Jungschützenprinz. Jetzt sei er endlich Schützenkönig. Präses Pastor Frank Klupsch frotzelte in seiner Ansprache, er froh sei froh, dass Ehrenpräsident Bürgermeister Georgi nicht da sei, denn es seien schließlich „ming Schütze“. Mit netten Worten bedankte sich König Markus Strang bei René Heck, seinem Schützenkollegen, Freund und Vater seines Patenkindes dafür, „dass du mir beim Königsschießen noch ein Stück des Rumpfes übrig gelassen hast“. Sein Dank galt aber auch den Schützenfrauen, die immer wieder von ihren Männern zu hören bekämen, diesmal dauere es nicht lange. „Das stimmt zwar nie, aber sie lassen uns immer wieder die Türe offen und den Weg zum Bett (oder zur Couch) frei“, schmunzelte der König. Gedankt wurde außerdem den Schützenkameraden: „Das Königsjahr ist ein Jahr, das ich und meine Königin Anka nie vergessen werden“, so der Schützenkönig.

Gelungene Überraschungen für den König

Mehrere besondere Überraschungen gab es für das Schützenkönigspaar im Laufe des Balls. So sorgte das Musikkorps der Stadtsoldaten für mächtig Stimmung, und die Schützenkameraden von Tisch 1, zu dem auch der König gehörte, hatten eigens für ihn ein Lied umgetextet, bei dem Hans Dieter Lohmer als Solist glänzte. Eine tolle tänzerische Überraschung kam mit dem Tanzkorps der Hafengarde Oberwinter. Jede Menge Spaß gab es für das Publikum, als, angestoßen von Stadtsoldatenkommandant Marcel Möcking, Möcking selbst mit Präsident Wolfgang Strang, Präses Pastor Klupsch und Beigeordnetem Rolf Plewa in mehreren Bahnen zu schmissigen Klängen im Stechschritt durch den Saal marschierte. Der Saal brüllte vor Vergnügen. Vergnügen gab es natürlich auch bei der Tombola, die den Gästen rund 200 Preise als Überraschung bot. Krönung war für das Schützenkönigspaar natürlich die Rosenpolonaise, bei der jede der Damen der rund 50 Schützen der Königin Anka Flossdorf eine langstielige Rose überreichten. Bis in den frühen Morgen feierten die Schützen mit den Gästen beim stimmungsgeladenen Königsball ihr Schützenkönigspaar.